Die New Era Masterbuilt Grand OM vereint den Innovationsgeist der Larson Brothers mit modernen Gitarrenbautechniken. Dieses Instrument verfügt über eine zeitgemäße, flache Decke für komfortables Spielen, kombiniert mit einer geschwungenen Deckenverstrebung für mehr Lautstärke, Resonanz und Obertonreichtum.
Ihren außergewöhnlichen Klang verdankt sie einer erstklassigen Val di Fiemme Mondfichte (Picea abies), die seit Jahrhunderten für ihre Verwendung im Instrumentenbau bekannt ist. Zusammen mit ausgewählten Hölzern für Boden und Zargen wie Honduras-Mahagoni, Indischem Palisander, Madagaskar-Palisander, Europäischem Nussbaum oder Cocobolo liefert sie einen vielseitigen und kraftvollen Ton.
Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen gehören ein Mahagoni-Hals, ein Griffbrett und Steg aus Ebenholz, polierte Vintage-Knochen-Einlagen für Sattel und Steg sowie ein seidenmattes Halsfinish – allesamt Zeugnisse höchster Handwerkskunst. Die markante, historische Larson-Kopfplatte mit Perlmutt-Logo und Ebenholzfurnier rundet dieses Instrument ab – eine wahre Verschmelzung von Tradition und moderner Performance.
Die schwedischen Einwandererbrüder Carl und August Larson, beide Handwerker, spielten eine entscheidende, wenn auch oft unterschätzte Rolle bei der Entwicklung der amerikanischen akustischen Stahlsaitengitarre. Von etwa 1900 bis zum Zweiten Weltkrieg aktiv, setzt sie hohe Maßstäbe für Stabilität und Klangqualität – Innovationen, die bis heute nachwirken.
Einzigartig war, dass die Larsons ihre sorgfältig gefertigten Instrumente selten unter ihrem eigenen Namen vermarkteten. Stattdessen wurden ihre Kreationen unter verschiedenen Firmennamen wie Maurer, Stahl, Prairie State, Euphonon, Dyer, Stetson und Bruno vertrieben. Dieser „White-Label“-Ansatz ermöglichte es ihren bahnbrechenden Designs, über etablierte Vertriebskanäle einen breiten Markt zu erreichen, wobei die Handwerkskunst Vorrang vor direkter Markenbekanntheit hatte.
Auch heute noch bauen moderne Gitarrenbauer aktiv Larson-Modelle nach – ein Beweis für die Zeitlosigkeit ihrer Konstruktionsprinzipien und die überragenden Klangeigenschaften ihrer Instrumente.









































